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Die Bremer Geschichte geht weit zurück in die Zeit des Sachsenaufstands
von 782 gegen Karl den Großen. Damals wurde die Fischer- und
Fährleutesiedlung an der Weser zum ersten Male erwähnt: Die
Bremer hatten den Priester Gerval totgeschlagen und wurden damit
aktenkundig. Wenige Jahre danach residierte in ihren Mauern der erste
Bischof. Es war der tugendhafte Willehad. Zu den großen Zeiten
in der Geschichte Bremens gehört das 11. Jahrhundert, als von
Bremen aus Missionare nach Skandinavien ausschwärmten, um dort
das Christentum zu verbreiten. Damals wurde Bremen als "Rom des
Nordens" bezeichnet. Die Missionare reisten meist in Begleitung
von Kaufleuten, so daß die Bremer sehr früh schon die
Welt kennenlernten. Im Jahr 1358 traten sie dem Bund der Hanse bei,
der übrigens nie aufgelöst wurde. Auf dem letzten Hansetag
im 17. Jahrhundert in Lübeck wurden Lübeck, Hamburg und
Bremen beauftragt, die Rechte der Hanse fortan wahrzunehmen - was bis
auf den heutigen Tag geschieht, wenn auch nur noch repräsentativ.
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